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Plattform für eine sichere und intelligente Energieversorgung der Schweiz.

Zoe Stadler, IET Institut für Energietechnik, Fachhochschule OST und neues Vorstandsmitglied POWERLOOP
Power-to-Gas ist eine neue Technologie und so fehlen oft die notwendigen regulatorischen Rahmenbedingungen für eine zügige Umsetzung.
Zoe Stadler, IET Institut für Energietechnik, Fachhochschule OST und neues Vorstandsmitglied POWERLOOP
Vizedirektor, Fachverband für Wasser, Gas und Wärme
«Ich bin überzeugt, dass die dezentrale, hoch effiziente Rückverstromung mit Wärmeerzeugung wirklich ein Zukunftsmodell ist»
Vizedirektor, Fachverband für Wasser, Gas und Wärme
SVGW
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POWERLOOP-Forum 2024 in Bern
Wie werden wir wieder widerstandsfähiger? Am POWERLOOP-Forum 2024 ging es um Resilienz, Versorgungssicherheit, alternative Kraftstoffe, zukunftsfähige WKK, Innovationen & Praxisbeispiele
POWERLOOP-Forum 2024 in Bern
POWERLOOP-Forum 2024
POWERLOOP-Forum 2024
Urs Kröpfli, Geschäftsbeauftragter neue erneuerbare Energien Groupe E Greenwatt SA
PRAXISBEISPIEL: Mit Kaffeekapseln zu Wärme, Strom und Dünger. WKK steht bei dieser Biogasanlage im Mittelpunkt. Die Auslastung der beiden BHKW's beträgt 96 Prozent. Rund um die Uhr erzeugen sie aus Biogas Wärme und Strom.
Urs Kröpfli, Geschäftsbeauftragter neue erneuerbare Energien Groupe E Greenwatt SA
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Was einst in Galgenen SZ als alternative Stromversorgung für eine Schweinemast begann, hat sich zu einem hochmodernen Stromerzeuger und Fernwärmelieferanten entwickelt
PRAXISBEISPIEL: Aus einer Pioniertat wird eine grosse Innovation
Was einst in Galgenen SZ als alternative Stromversorgung für eine Schweinemast begann, hat sich zu einem hochmodernen Stromerzeuger und Fernwärmelieferanten entwickelt
Praxisbeispiel
Praxisbeispiel
Stefan Schaffner, IWK Integrierte Wärme und Kraft AG und neues Vorstandsmitglied POWERLOOP
Unsere Anlagen stehen direkt am Ort des Bedarfs und das hat einen entscheidenden Vorteil: die effiziente Nutzung der Primärenergie.
Stefan Schaffner, IWK Integrierte Wärme und Kraft AG und neues Vorstandsmitglied POWERLOOP
Rudolf Bigler:
PRAXISBEISPIEL: Grüne Energie aus dem Kuhmagen
Rudolf Bigler: "Bei uns ist alles miteinander vernetzt"
Praxisbeispiel
Praxisbeispiel
ETH Professor emeritiert Konstantinos Boulouchos
WKK-Anlagen, welche mit Biogas aus der Schweiz betrieben werden, können substanziell zur Netzstabilität beitragen. Beispiele sind dezentrale und flexible WKK-Anlagen mit einer Leistung von wenigen Kilowatt bis zu 20 Megawatt.
ETH Professor emeritiert Konstantinos Boulouchos
Daniel Dillier, Ex-Präsident und WKK-Legende
Es ist an der Zeit, Wärme-Kraft-Kopplung und Power-to-Gas als wichtigen Teil der Energiestrategie 2050 in den Energie-Plänen der Entscheidungsträger zu verankern.
Daniel Dillier, Ex-Präsident und WKK-Legende
Giulio Caimi, Leiter Fernwärme Romande Energie Services SA, Préverenges
PRAXISBEISPIEL: Mit einer neuen Holzvergasungsanlage zu Wärme und Strom. Der überzeugende Wirkungsgrad von WKK führte schliesslich zur Wahl eines BHKW's als primärer Stromerzeuger.
Giulio Caimi, Leiter Fernwärme Romande Energie Services SA, Préverenges
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Marco Letta, Unternehmensleiter St.Galler Stadtwerke
Eine wichtige Rolle im Energiekonzept 2050 der Stadt St.Gallen, das die Bereiche Strom, Wärme und Mobilität ganzheitlich betrachtet, spielt die Wärme-Kraft-Kopplung, welche die Fotovoltaik in idealer Weise ergänzt. Auch deshalb ist eine Sektorkopplungs-Strategie über alle Bereiche unabdingbar.
Marco Letta, Unternehmensleiter St.Galler Stadtwerke

News

Unser aktueller Gesprächsstoff

20. August 2025
Energiekreislauf schliessen: Das IET zeigt, wie das geht
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8. Juli 2025
Blick in die Energiezukunft an der GV 2025
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4. Juni 2025
Mehr Reservestrom statt mehr Winterstrom
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Veranstaltungen

Unsere Empfehlungen

6. August 2025
5. Power-to-Gas Kongress, 9. September 2025, Umwelt Arena Schweiz

Transformiert Wasserstoff das Energieversorgungssystem der Schweiz?

  • Wie sieht das zukünftige Energieversorgungssystem der Schweiz aus und welche Rolle spielen dabei grüner Wasserstoff und Power-to-X-Derivate? (Biomethangas, Biomethanol)
  • Wie wird die neue Wasserstoffstrategie für grünen Wasserstoff und Power-to-X-Derivate in der Schweiz umgesetzt?
  • Wie erfolgt der Umbau auf erneuerbare Gase? Welche Rolle spielen die Kantone?

Am 5. Power-to-Gas-Kongress werden diese und weitere brennende Fragen aufgegriffen und die aktuellen Möglichkeiten und Herausforderungen diskutiert. POWERLOOP ist Mitträger der Veranstaltung – jetzt anmelden und die Energiezukunft mitgestalten!

Programm-Flyer

Worum geht’s?
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 13. Dezember 2024 die nationale Wasserstoffstrategie verabschiedet. Sie enthält das Leitbild und die Ziele des Bundesrates zu Wasserstoff und Power-to-X-Derivaten. Weiter schlägt sie Massnahmen für den Aufbau des inländischen Wasserstoffmarktes und die Anbindung an den europäischen Markt vor.

Wasserstoff und Power-to-X-Derivate, also auf Basis von Wasserstoff hergestellte gasförmige oder flüssige Energieträger wie synthetisches Methan oder Methanol, sind flexible Energieträger und können einen wichtigen Beitrag zu einer fossilfreien Energieversorgung bis 2050 leisten. Die Strategie soll die dafür nötigen Rahmenbedingungen schaffen. Voraussetzung dafür ist, dass Wasserstoff aus CO₂-neutralen Produktionsverfahren genutzt wird. Er soll dort eingesetzt werden, wo es wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll ist.

Mit der neuen Wasserstoffstrategie schafft der Bundesrat Rahmenbedingungen, dass sich in der Schweiz ein Wasserstoffmarkt entwickeln kann. Von grosser Bedeutung ist dabei auch die Anbindung an das europäische Wasserstofftransportnetz. Aufgrund der guten Einbettung der Schweiz in die europäische Gasinfrastruktur sind die Voraussetzungen für einen Anschluss an das europäische Wasserstofftransportnetz (European H2-Backbone) gegeben. Mit der Transitgasleitung verfügt die Schweiz über eine Infrastruktur, die von gesamteuropäischer Bedeutung ist. Es besteht aber die Gefahr, dass die Leitungen an der Schweiz vorbeigeplant werden und die Industrie somit vom europäischen Wasserstoffmarkt ausgeschlossen wird.

Anmeldung

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6. August 2025
POWERLOOP-Forum, 30. Oktober 2025

Die Synergie- und Effizienzpotenziale zwischen den verschiedenen Sektoren sind gross. Eine gemeinsame Planung, Produktion und Nutzung von Strom und Wärme, auch in Verbindung mit Mobilität und Industrieanwendungen, bringen deshalb grosse Vorteile. Wir denken systemisch, ganzheitlich, inspirieren mit innovativen Praxis-Beispielen und zeigen, was durch eine intelligente Vernetzung der verschiedenen Sektoren und Technologie möglich ist – mit Wärme-Kraft-Kopplung, Power-to-Gas, Elektrolyseuren, Netzersatzanlagen, Energiespeichern, Wärmenetzen, Wärmepumpen, etc.

Programm: folgt in wenigen Tagen

Zeitrahmen: 12-18 Uhr

Mit Welcome-Imbiss, Tischausstellung, spannenden Innovationen, inspirierenden Referaten, mit einer politischen Podiumsdiskussion mit SRF-Moderation und natürlich mit einem Networking-Apéro 

Wir verschmelzen die Sektoren und Technologien in der Giesserei Oerlikon

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Praxisbeispiele der Wärme-Kraft-Kopplung

DIE CHANCE FÜR WIRTSCHAFT UND UMWELT

Praxisbeispiel
Optimale energetische Biomasse-Verwertung in Lignières
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Praxisbeispiel
Landwirtschaftsbetrieb mit höchster Energieeffizienz
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Praxisbeispiel
Klärschlamm als Quelle für grünen Strom und nachhaltige Wärme
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Wärme-Kraft-Kopplung

effizient, sicher, umweltfreundlich

Effiziente Brennstoffnutzung

Die WKK kann als strom- oder wärmegeführte Anlage betrieben werden. Die jeweilige Betriebsart führt zu entsprechenden Optimierungen der Auslegung und des Betriebs. Bei einer wärmegeführten Anlage entstehen die geringsten Energieverluste, es wird also die höchste Energieeffizienz erreicht. Der Gesamtwirkungsgrad moderner Anlagen erreicht 85 – 95 %. Ein stromgeführter Betrieb bietet hingegen beim Einsatz von erneuerbaren Brennstoffen (z.B. Biogas, Klärgas) den Vorzug der Einspeisevergütung. Als Brennstoffe werden heute sowohl fossile als auch erneuerbare Energieträger genutzt. Je nach Technologie lassen sich einerseits  Erdgas, Flüssiggas, Heizöl einsetzen, anderseits regenerierbare Brennstoffe, wie Biogas, Klärgas, Holzgas usw. > Weitere Informationen

Bewährte Technologien im Einsatz

Das Prinzip der Wärme-Kraft-Kopplung wendet man in unterschiedlichen Verbrennungssystemen an. Einerseits wird die entstehende Abwärme z.B. für die Gebäudeheizung genutzt, anderseits treibt die erzeugte mechanische Energie einen Generator an, so dass Strom produziert werden kann. Kleine WKK-Anlagen weisen Leistungen zwischen 1 kW und 1 MW auf. Es können also Anlagen mit Leistungsspektren von 1 kW bis zu mehreren Megawatt (MW) zum Einsatz kommen, womit Anwendungen vom Einfamilienhaus bis zu Grossüberbauungen und Fernwärmenetzen in Agglomerationen möglich sind. Zahlreiche Beispiele von WKK-Anlagen belegen, dass neben den Effizienzargumenten auch die Wirtschaftlichkeit im Vergleich zu konventionellen Feuerungsanlagen einen Vorteil darstellt. Voraussetzung bleibt jedoch eine umfassende Berechnung und optimale Planung der Anlage, Einbettung in die örtlichen Energienetze und Zusammenarbeit mit den relevanten Akteuren. > Weitere Informationen

Optimale Vernetzung möglich

Die Wärme-Kraft-Kopplung kann an verschiedenen Standorten zum Einsatz kommen:

  • Industrie: hoher Bedarf an Bandenergie in Form von Wärme und Strom; Ersatzstromversorgung
  • Wohnen: grosse Gebäude, Nahwärmenetze, Quartiere und Siedlungen (hoher Anteil an Warmwasser, moderne Baustandards, Ersatz einzelner Feuerungen)
  • Dienstleistungsgebäude: zeitgleicher Bedarf an Wärme und Strom; Ersatzstromversorgung
  • Spitäler, Alters- und Pflegeheime: hoher Bedarf an Wärme und Strom im Winterhalbjahr, Ersatzstromversorgung
  • Klär- und Biogasanlagen: ganzjähriger Biogasbetrieb
  • Öffentliche Einrichtungen (Hallenbäder, Museen usw.).

Wird der mit WKK erzeugte Strom bei dezentralen Wärmepumpen eingesetzt, so erhöht sich dank der zusätzlich genutzten Umgebungswärme der Gesamtwirkungsgrad der Energieerzeugung. Eine optimierte virtuelle Konfiguration solcher Systeme kann eine maximale Verwendung sowohl der Brennstoffe als auch der Umgebungswärme für die verschiedenen Wärmebedürfnisse sowie einen Elektrizitätsgewinn erbringen. Weitere Informationen

Wärme-Kraft-Kopplung im Einsatz

Moderne Technik für Komfort und Wirtschaftlichkeit beim Wohnen

Zug Bild 3

Wärme-Kraft-Kopplung

Die St. Galler Energiewende

St.Gallen setzt das POWERLOOP-Modell um: Das beschlossene Energiekonzept der Stadt und der Ausbau von Fernwärme werden umgesetzt und mit mehr WKK-Anlagen betreiben.